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Latiniculus

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Die Inquisition: Die Spanische Inquisition (Torquemada | Häresie | Ketzer)

Veröffentlichung:29.4.2016

Im Laufe des 12. Jahrhunderts erstarkten die Katharer und am Ende des 12. Jahrhunderts bildete sich um Petrus Waldes eine Gruppierung, die man als Waldenser bezeichnet. Beide Gruppierungen verstanden sich zwar selbst als christlich, doch wurden sie von Seiten der Kirche nicht als mit dem christlichen Glauben konform angesehen. Sowohl den Katharern als auch den Waldensern gelang es, eine größere Masse an Anhägern hinter sich zu haben. Die Kirche wollte dieser Entwicklung entgegen treten, brauchte aber ein neues Mittel, um Erfolg zu haben. Dies führte zur sukzessiven Ausbildung der Inquisition.

In einer Videoreihe soll die Inquisition näher beleuchtet werden und dabei auch dargestellt werden, dass einiges, was man von der Inquisition zu wissen vermeint, ins Reich der Mythen und Legenden gehört.

Das Video behandelt die Geschichte und Arbeitsweise der spanischen Inquisition vom 15. bis zum 19. Jahrhundert. Im Mittelpunkt steht die Frage, weshalb die spanische Inquisition entstand und gegen welche Gruppen sie vorging. Das Medium erläutert die politische und religiöse Situation Spaniens nach der Vereinigung von Kastilien und Aragon durch Isabella I. von Kastilien und Ferdinand II. von Aragon. Besonders ausführlich werden die Verfolgung der Conversos, also zum Christentum konvertierter Juden, sowie der Moriscos, also konvertierter Muslime, dargestellt. Zudem erklärt das Video die Organisation der spanischen Inquisition mit ihren Tribunalen, den sogenannten Autos da Fé und der Rolle des Generalinquisitors Tomás de Torquemada. Ebenso wird gezeigt, wie die Inquisition gegen Lutheraner und andere als häretisch angesehene Gruppen vorging und welche Bedeutung der Index verbotener Bücher besaß. Abschließend wird die Frage diskutiert, wie viele Opfer die spanische Inquisition tatsächlich forderte und inwiefern das Bild einer besonders grausamen Institution historisch differenziert betrachtet werden muss.

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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht in der gymnasialen Oberstufe sowie für Unterrichtseinheiten zu Früher Neuzeit, Kirchengeschichte und Religionskritik. Die Lernenden erhalten einen differenzierten Einblick in die Entstehung, Organisation und Praxis der spanischen Inquisition und lernen die Verbindung von Religion, Politik und gesellschaftlicher Kontrolle kennen. Für den Unterricht empfiehlt sich zunächst eine Einführung in die Geschichte Spaniens im 15. Jahrhundert sowie in die Reconquista und die religiöse Situation der jüdischen und muslimischen Bevölkerung. Das Video kann abschnittsweise eingesetzt und durch Karten, Zeitstrahlen oder historische Quellen ergänzt werden. Besonders sinnvoll ist eine Analyse der inquisitorischen Verfahren und der unterschiedlichen Urteilsformen. Methodisch eignen sich Gruppenarbeiten, bei denen die Lernenden einzelne verfolgte Gruppen wie Conversos, Moriscos oder Lutheraner untersuchen und deren Situation vergleichen. Ebenso kann eine Diskussion über religiöse Toleranz, Zwangskonversionen und staatliche Macht angeregt werden. Das Medium fördert historisches Lernen, ethisches Urteilsvermögen und die Fähigkeit, historische Darstellungen kritisch zu hinterfragen. Durch die Verbindung von Religionsgeschichte, Politik und Rechtsgeschichte eignet sich das Video zudem gut zur Vorbereitung auf Klausuren oder Prüfungen im Bereich Frühe Neuzeit und Kirchengeschichte.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.3. Juden und Christen – eine leidvolle Geschichte. Geschwister im Glauben.

Sekundarstufe II | Q4 Kirche – Gemeinde Jesu Christi

Q4.4 Kirche im Wandel der Zeit.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 12/1 Jesus Christus und die Kirche

12.1 / 6. Inkulturation und Abschied vom Eurozentrismus: Impulse aus den jungen Kirchen.

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